









"Über
Sachsens Niederland ragt ein Berg ins Blaue,
ernst und würdig: Collm genannt, hütend Feld und Aue, ..."
Diese Zeilen stammen aus dem leider verschollenem Fremdenbuch des ehemaligen Gasthauses auf dem Collm und beschreiben jenen Berg, der weithin sichtbar ist und "Collmberg" genannt wird.
Mit einer Höhe von ca. 314 Metern ragt er weit aus der nordwestsächsischen Tiefebene heraus. Bekrönt wird der Berg von 2 Türmen, dem 1854 erbauten Albertturm und einem Richtfunkturm.
Über
eine befestigte Straße oder zahlreiche schattige Wanderwege, die durch
ein ausgedehntes Waldgebiet führen, gelangt man zum Gipfel.
Von dem kleineren Albertturm aus bietet sich ein beeindruckender Rundblick.
Bei günstiger Fernsicht sind das Völkerschlachtdenkmal und das Universitätshochhaus
in Leipzig oder die Augustusburg zu sehen.
An
den Fuß des Berges schmiegt sich das kleine Örtchen Collm.
Schön hergerichtete Häuser, die 1000jährige Linde, die Kirche
mit dem ältesten zusammenhängenden Glockengeläut Sachsens und
das Gasthaus, mit einem durch alte Kastanienbäume beschatteten Freisitz,
laden zum Verweilen ein.
Entdecken lässt sich Collm auch zu Pferde. Ein ortsansässiger Reiterhof bietet dazu verschiedene Möglichkeiten.
Also, Sie sind herzlich eingeladen!